| "Heiligste Dreifaltigkeit" Altdorf b.Nürnberg Zitate zu Geburt - Hochzeit - Tod |
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Geburt Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet. AT, Psalm 139,16
Wenn eine Frau ein Kind
zur Welt bringt, leidet sie Schmerzen; aber wenn das Kind geboren ist,
vergisst sie die Schmerzen und ist nur noch glücklich, dass ein Mensch zur
Welt gekommen ist. Mit jedem neuen Menschenkind kann die Welt
neu beginnen.
Es gibt zweierlei Geburt der Menschen:
eine in der Welt und eine aus der Welt, das heißt geistig in Gott.
Welch wunderbares Geheimnis ist der
Eintritt eines neuen Menschen in die Welt.
Die wahre Geburtsstunde des Menschen ist
nicht der Augenblick, wo er den ersten Schrei ausstößt, sondern wo ihm das
Bewusstsein und die Erkenntnis aufgehen, dass dieses Dasein mit dem
ewigen geistigen Sein verknüpft ist. Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die
Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges. Geboren wird nicht nur das Kind durch
die Mutter, sondern auch die Mutter durch das Kind.
Geboren werden heißt, ein ganzes Universum
als Geschenk zu empfangen. Hochzeit
Gefährte und Freund
stehen zur Seite, wenn es not tut, aber mehr als beide ist eine verständige
Frau.
Weder Gegenwärtiges
noch Zukünftiges kann uns scheiden.
Heiratet auf jeden Fall! Krieg ihr eine gute
Frau, dann werden ihr glücklich. Kriegt ihr eine schlechte, dann werdet
ihr Philosophen, und auch das ist nützlich für einen Mann.
Wenn du passend heiraten willst, dann heirate
einen Ebenbürtigen.
Man soll ebenso wenig nach den Augen als nach
den Fingern heiraten. (Schönheit und Vermögen)
Frauen sind die Geliebten der
Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die
Pflegerinnen im Alter. Auf diese Weise kann ein Mann zu jeder Zeit
die Rechtfertigung für seine Verheiratung finden.
Es fordert mehr Mut, sich zu verheiraten,
als ins Feld zu ziehen.
Willst du heiraten, so besinn dich fein
sonst bekömmst du Essig statt des Wein!
Der einzelne Mensch ist
etwas Unvollkommenes. Er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.
Denn eine Hochzeit war nicht nur ein Versprechen
und ein Gelöbnis, das man vor Gott und den Menschen ablegte; sie war eine
Erhöhung des menschlichen Daseins, weil diesem etwas Größeres hinzugefügt
wurde, etwas Ungewisses, Ungreifbares, Unbeweisbares. Eine Bestätigung des
menschlichen Glaubens an etwas Geistiges? Liebe.
Ihr seid nun eins, ihr beide, und wir sind mit
euch eins. Trinkt auf der Freude Dauer ein Glas des guten Weins. Und bleibt
zu allen Zeiten einander zugekehrt, durch Streit und Zwietracht werde nie
euer Bund gestört.
Wer keinen Humor hat, sollte eigentlich nicht
heiraten.
Der Hochzeitstag ist der entscheidendste Tag im
Leben, nicht nur der Frauen.
Wie viele Orangs ... Männer, wollte ich sagen,
verheiraten sich, ohne zu wissen, was eine Frau ist.
Überhaupt ist in der Welt nichts so schwierig
wie das Heiraten.
Heirat ist nicht das
Happy End - sie ist immer erst ein Anfang.
Dass ich mich verheirate, soll kein Grund sein,
dass ich nichts werde.
Heirate nie, außer aus Liebe; aber sieh zu dass,
was du liebst, allerliebst ist.
Heiraten heißt, seine Rechte halbieren und seine
Pflichten verdoppeln.
Manche Männer, von denen man denkt, sie seien
schon lange tot, sind bloß verheiratet.
Je mehr ein Mann weiß und je weiter er reist,
desto wahrscheinlicher wird er ein Mädchen vom Lande heiraten.
Wenn du siehst, wen einige Mädchen heiraten,
weißt du, wie sehr sie es hassen müssen, ihren Lebensunterhalt selbst zu
verdienen.
Der Mann unserer Tage hat keine Zeit zu lieben,
und heiratet die Frau, ohne sie zu kennen, ohne von ihr gekannt zu sein. Tod
Vater, in Deine Hände
befehle ich meinen Geist, Du hast mich erlöst, Du treuer Gott.
Wir haben nicht in
diese Welt hereingebracht und können auch nichts mitnehmen.
Für den Gerechten gibt es keinen Tod, sondern
nur einen Übergang. Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten
verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, ja
auch jetzt noch besitzen:
Niemals verliert man die, die man in Jenem
liebt, den man nicht verlieren kann.
Man kann einen plötzlichen Tod nicht als
schlimmen Tod bezeichnen, wenn ihm ein gutes Leben vorangegangen
ist.
Der Tod, den die
Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den
die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott. Der Tod ist das Tor
zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
Mit dem Tode umzugehen, ist die Schule des Glaubens.
Nur wenn es eine
Antwort auf den Tod gibt, hat der Mensch überhaupt etwas zu lachen.
Die Stunde des Todes ist die Stunde der
Wahrheit. Den Tod fürchten die am wenigsten, deren
Leben den meisten Wert hat.
Nichts kann einer wohl gefügten Seele unwürdiger
sein, als eines Tages mit Gezänke und Rechtsstreitigkeiten, mit Knurren und
Streit mit jedem um uns herum, das Leben zu verlassen. Weint und lacht, denkt an mich: Warum soll
ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem
Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg. Ich bin nur auf der anderen Seite des
Weges.
Das Vertrautsein mit dem Gedanken des Todes
wirkt allein auch die wahre, innere Freiheit von den Dingen. Mein großes Gebet
ist, "gut zu enden", ich meine, mit meinem Tod auf die eine oder
andere Weise das zu "besiegeln", wofür ich stets gelebt habe.
Mit dem Tod seiner Eltern verliert man ein Stück
seiner Vergangenheit, mit dem des Partners einen Teil seiner Gegenwart, mit
dem seines Kindes ein Teil seiner Zukunft.
Die Seele, die
nicht von Liebe erfüllt ist, stirbt einen schlechten Tod.
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