| Zitate zur Messe | |||||
Messe und Abendmahl
Bei den Heiden und an allen Orten wird meinem
Namen ein reines Speiseopfer dargebracht werden.
Mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich
bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich
durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben.
Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und
aus dem Kelch trinken. Wer unwürdig den Leib des Herrn isst … der isst
sich das Gericht.
Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand
meine Stimme hört und öffnet, werde ich bei ihm einkehren. Ich werde mit ihm
essen und er mit mir.
Er selber war Opfergabe, er selber war
Opferpriester.
Esst, was ihr seid: Leib Christi! Werdet, was ihr
esst: Leib Christi! Die Eucharistie ist euer tägliches
Brot... Dieses tägliche Brot ist auch in den Lesungen, die ihr jeden Tag in
der Kirche anhört, in den Hymnen, die ihr hört und die ihr singt. Sooft das
heilige Messopfer dargebracht wird, stellt dieses den Tod, die Auferstehung
und die Auffahrt des Herrn dar, es vermittelt auch die Vergebung der Sünden. Es
ist unmöglich, dass ein Christ, der oft und andächtig dem heiligen Messopfer
beiwohnt, eines bösen Todes sterbe.
Außerdem besteht ja die Darstellung des heiligen Messopfers mehr in
Handlungen als in Worten. Die Handlungen, Bewegungen und Zeremonien bei
der heiligen Messe reden für sich allein schon eine laute und
verständliche Sprache. Die Anhörung des
heiligen Messopfers ist nützlicher als die vorzüglichste Art des Gebetes,
die Betrachtung: dann bei der Betrachtung stellt man sich Christus vor, bei
der Messe aber hat man ihn persönlich gegenwärtig.
In der heiligen Eucharistie werden wir eins
mit Gott wie die Speise mit dem Körper.
Wenn wir nach Vergebung unserer Sünde verlangen,
wenn wir Kraft zum Glauben, zur Liebe und zum Gehorsam gegenüber Gott haben
möchten, dann sollten wir keine Gelegenheit auslassen, das Abendmahl zu
empfangen. Wenn wir sagen, dass das Abendmahl auf das Gebot Christi
zurückgeht, dann kann niemand christliche Frömmigkeit für sich beanspruchen,
der es nicht so oft wie möglich empfängt. In dem
Abendmahle sollen die irdischen Lippen ein göttliches Wesen verkörpert
empfangen und unter der Form irdischer Nahrung einer himmlischen
teilhaftig werden.
Die communio
sanctorum beim Abendmahl übersteigt alle menschliche Gemeinschaft
und
sollte vor jeder Verwechslung mit irgendwelchen menschlichen
Sympathiegemeinschaften geschützt sein.
In der Eucharistie empfangen wir Christus in der
Gestalt von Brot und Wein. In den Armen in der Gestalt von Fleisch und Blut.
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© Dr. Martin Weimer, Altdorf b.Nürnberg |
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